Software

Anwendungen und Tools rund um RISC OS

Frischfleisch: rRAW von Anton Reiser

Der Reisers Toni hat ein neues Stück Software in die freie Wildbahn entlassen: rRAW. Ganz frisch, noch beta – die üblichen Gesundheitswarnungen gelten also.

rRAW erlaubt das Lesen und Anzeigen von RAW-Dateien, wie sie die diversen DSLR-Kameras von Canon, Nikon, Sony und Konsorten erzeugen.

RISC OS 5 und ein Haufen RAM sind zur Nutzung empfehlenswert.

Für weitere Infos bitte das PDF-Handbuch konsultieren.

 

CDFaker, das unbekannte Wesen

Mein neuester Beitrag zur RISC OS-Software-Welt ist die 32bit-Version von CDFaker. Erschreckend – denn das war auch schon 2011…

CDFaker ist ein CDFS-Treiber (üblicherweise “softloadable CDFS driver” genannt), der nicht wie üblich Hardware ansteuert, sondern vielmehr eine Image-Datei dem CDFS unterjubeln kann. Unix-gewohnte Menschen würden wahrscheinlich “mounten” dazu sagen.

Das Werkzeug ist unverzichtbar für alle, die vor einem Brennvorgang sehen wollen, was CDFS mit einem ISO9660-Image so anstellt. Wer CDFS kennt, weiß, dass das nicht immer vorhersehbar ist. Vor allem das Casing von Dateinamen und die Verarbeitung von Filetypes ist immer wieder für Überraschungen gut.

In der schönen neuen RISC OS-Welt, wo kompatible optische Laufwerke Mangelware sind, hat CDFaker nun eine neue Anwendung gefunden: zum Installieren von CD-basierter Software ohne CD-Laufwerk am RISC OS-Rechner. Einfach auf einem PC das Image extrahieren, irgendwo auf ein Netzlaufwerk legen, und per CDFaker “mounten”.

CDFaker (manchmal auch FakeCD genannt) wurde ursprünglich von Andy Armstrong (Wonderworks) entwickelt. Ich habe nur ein wenig daran rumgefrickelt, um die 32bit-Fähigkeit herzustellen. Und: auch wenn CDROMFS aktiv ist – welches bekanntlich ein Image-Filing-System für Dateien mit Filetyp DF6 registriert – kann CDFaker nun das Image korrekt verarbeiten.

Weitere Infos auf meiner CDFaker-Seite.